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Gallery Coco
Ein süßer Duft nach weißer Kokosnussmilch durchströmt die Küche. Die Mangos, weich und saftig, liegen leuchtend gelb vor uns. Die neue Reis-Kreation von Killingpepper und Lotao hat uns magisch verzaubert! Ulla Killing von Killingpepper eilte zu Hilfe und kreierte eine tropische Kreation:Gallery CocoZutaten:(für 4 Personen) 200 g Basmatireis 400 ml Kokosnuss-Milch 50 g Kokosblütenzucker von biozentrale 1 Mango 4 EL Zucker 1 EL Butter 2-3 EL Cognac 100 ml Kokoscreme (dickflüssige Kokosmilch) 6 EL Mango-Pulp 3 EL Kokosflocken Minze Zubereitung: Basmatireis waschen, in einen Topf geben und mit 400ml Kokosnuss-Milch unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Feinen Palmzucker nach Bedarf zugeben (ca. 50 g), und weiterrühren, bis der Reis eine cremige Konsistenz hat (ca. 20 min). Sollten die Reiskörner noch zu knackig sein, ggf. ein bisschen Wasser nachgießen. 1 Mango schälen, in sehr kleine Würfel schneiden. 2 EL Kokosblütenzucker von biozentrale in der Pfanne erhitzen, bis er schmilzt; einen EL Butter zugeben und mit Cognac ablöschen. Die Hälfte der gewürfelten Mangos beifügen, aufkochen lassen und kurz abkühlen lassen. Mit den restlichen Mangos vermengen. Kokosnuss-Creme (sehr gut gekühlt) mit dem Mixer aufschlagen, bis die Creme luftige Konsistenz hat. 5-6 EL Mango-Pulp (aus der Dose) untermischen 5 EL Kokosnussflocken in der Pfanne leicht anrösten. Basmatireis, karamellisierte Mangos und Mango-Kokosschaum anrichten. Mit Kokosflocken bestreuen und Pfefferminze garnieren! Guten Appetit!
10 Tipps zum Reiskochen
1. Der Reisauswahl ist abhängig von dem Gericht, das man damit kochen möchte.Für Milchreis oder Sushi empfiehlt sich Rundkornreis, für Risotto und Paella Mittelkornreis. Unsere Bitte: immer Reis aus biologischem Anbau wählen, wenn möglich.2. Man muss keinen Reiskocher haben, um Reis zu kochen.Reiskocher kontrollieren die Kochtemperatur und geben eine gleichmäßige Hitze ab. Beim Kochen ohne Reiskocher verwendest du einen schweren Topf mit dichtem Deckel.3. Je länger bzw. öfter man den Reis vor dem Kochen abspült, desto körniger wird er.Wenn man ihn zwei Stunden vor dem Kochen in Salzwasser einweicht, wird der Reis besonders locker. Dies ist z. B. besonders für Gerichte wie Briyayni oder Kebab-Reis zu empfehlen.4. Die Wassermenge für das Reiskochen hängt erheblich von der Reis-Sorte ab:Generell gilt: Eine Tasse Reis - zwei Tassen Wasser bei poliertem Reis und eine Tasse Reis, drei Tassen Wasser bei Naturreis. Achte auf die Angabe auf der Verpackung.5. Wenn du den Reis kochst, achte auf die richtige Topf-Größe.Die Menge des Reis muss zur Topfgröße passen: Ist der Topf zu groß, verdunstet zu viel Wasser und der Reis wird nicht gar.6. Man muss den Reis nicht immer vor dem Kochen salzen.Vollkorn-Reis-Sorten schmecken in der Regel mit Salz besser, da diese Sorten ein komplexeres Aroma haben als polierter Reis. Rundkornreis-Sorten mit mildem, süßlichem Aroma, werden z. B. in Asien gar nicht gesalzen.7. Koche Reis auch einmal mit anderen Flüssigkeiten als nur mit Wasser.Experimentiere z.B. mit Suppen oder mit einer Kokosmilch-Wassermischung (1:1 dünnflüssige Kokosmilch und Wasser).8. Reis kann auch mit div.Gewürzen gekocht werden.Wie z. B. Knoblauch, Charlotten / Zwiebeln, Lemongras, Ingwer oder Kardamom.9. Reiskochen mit Öl:Im arabischen und mediterranen Raum wird Öl im Topf erhitzt. Nachdem Gewürze und Zwiebel beigefügt wurden, wird auch der Reis kurz geröstet und anschließend mit kaltem Wasser abgelöscht. In vielen Teilen Asiens wird auf Öl verzichtet – die Gewürze kommen gemeinsam mit dem Reis direkt ins kalte Wasser.Tipp:Koche kleine, grüne Chilischoten im Ganzen im Reis mit. Das Aroma des Chilis entfaltet sich im Reis, die Schärfe bleibt in den Schoten.10. Nach dem Kochen den Reis immer 10 Minuten lang bei geschlossenem Deckel nachdämpfen lassen.Wichtig vor dem Kochen: die richtige Reissorte auswählen!
Goldene Milchreis Taler mit einer Himbeer-Maracuja Sauce
Egal, ob mit Früchten, für die Mikrowelle oder selbst gemacht: Milchreis ist und bleibt ein beliebter Dauerbrenner in unseren Küchen. In den skandinavischen Ländern ist Milchreis sogar ein wesentlicher Teil des Weihnachtsessens! Für die Zubereitung von Milchreis sollte stets Rundkornreis, der im Handel manchmal auch als Milchreis bezeichnet wird, verwendet werden. Indem das Korn während des Kochens Stärke abgibt, verdickt die Milch gemeinsam mit dem Reis zu einem feinen Brei. Verwendet man z. B. Landkornreis, so bleibt dieser Effekt aus. Bei der Zubereitung von Milchreis sollte stets Rundkornreis verwendet werden. Goldene Milchreis Taler mit einer Himbeer-Maracuja Sauce Zutaten: 200 ml Maracuja Saft 1 Vanilleschote 2 Sternanise 2 Zimtstangen 2 EL Stärke 400 g Himbeeren 150 g Milchreis 500 ml Milch 2 Eier, mittlere Größe 1 TL Backpulver 100g Mehl Salz 50 g Zucker 1 Zitrone, bio Zubereitung: Die Zitronenschalen abreiben und den Saft auspressen. In einer Pfanne 75 g Zucker karamellisieren und mit dem Zitronen- und Maracujasaft aufkochen, anschließend die Gewürze hinzugeben. Die Mischung bei kleiner Hitze 5-8 Minuten kochen und die Stärke dazu geben. Anschließend die Soße über die Himbeeren gießen und abkühlen lassen. In einem Topf den Reis mit Milch und 3 EL Zucker nach Anleitung zubereiten und bei mittlerer Hitze ca. 20 min garen. Den gegarten Milchreis etwa 1 Stunde ruhen lassen. Das Eigelb in einer Schüssel gemeinsam mit Backpulver und dem Mehl vermengen und unter den Milchreis heben. Das Eiweiß steif schlagen. Hierzu eine Prise Salz verwenden und den restlichen Zucker einmengen. Den Eischnee ebenfalls unter die Reismasse heben. Die Milchreismasse in Talerform bringen und in ausreichend Butterschmalz wenige Minuten ausbacken. Die Taler abtropfen lassen und mit der Himbeersauce servieren und etwas Puderzucker bestäuben. Guten Appetit! Weitere Koch-Tipps zum Thema Reis haben wir übrigens in einem anderen Blog-Artikel für dich zusammengefasst: Die Zehn besten Tipps zum Reiskochen! Gutes Gelingen!
Was ist Kokosblütenzucker?
Da immer wieder viele Fragen zum Thema Kokosblütenzucker auftauchen, möchten wir heute einige Tipps zu dieser spannenden Zuckerart geben. Wer das fröhliche Frage-Antwort-Spiel bis zum Ende liest, wird mit einem besonders tollen Rezept belohnt: Pumpkin Spiced Latte, eine sehr kreative Rezeptkreation von Kristin, Produktmanagerin bei der veganen Supermarkt-Kette Veganz. Kristin hat dieses Rezept in New York gefunden, wo Pumpkin Spiced Latte mittlerweile ein absolutes Trend-Getränk ist. Vorab aber nun einmal das ABC des Kokosblütenzuckers: Was ist der Unterschied zu Palmzucker aus dem Asia-Laden? Klassischer Palmzucker wird oft mit braunem Zucker oder dem Zucker verschiedener Palmen vermischt. Beim billigen „Palmzucker-Block“ wird der Nektar nicht über dem Feuer gerührt, sondern in Gefäßen stundenlang getrocknet. Dabei kommt es meist zu Verunreinigungen. Einige Anbieter vermischen diesen Zucker auch mit Natrium-Sulfit, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Man erkennt Natrium-Sulfit-Beigaben am Grün-Schimmer des Zuckers sowie an einem leicht fischigen Geruch (Achtung - krebserregend). Schmeckt Kokosblütenzucker nach Kokosnuss? Obwohl der Name „Kokosblütenzucker“ es eigentlich nahe legen würde, schmeckt der Kokosblütenzucker von biozentrale absolut nicht nach Kokosnüssen. Kokosblütenzucker hat vielmehr einen zart süßen Geschmack mit einem leichten Karamell-Aroma. Er zergeht förmlich auf der Zunge und überrascht danach mit einer sehr leichten Vanille-Malz-Note. Was macht Kokosblütenzucker so besonders ? Wofür kann er verwendet werden? Der Zucker hat mehrere Eigenschaften, die ihn für die Küche so hervorragend machen: Kokosblütenzucker hat einen niedrigen Schmelzpunkt - er zergeht sofort im Mund oder in kalten Flüssigkeiten. Er eignet sich daher z. B. sehr gut für dunkle Cocktails (z.B. mit Rum). Aufgrund der dunklen Verfärbung sollte man den Zucker nicht für helle, klare Cocktails verwenden. Auch für Marinaden, zum Süßen von Tees und zu allen Schokolade-Desserts passt der Zucker hervorragend. Kokosblütenzucker hat einen niedrigen Glykämischen Index (GI). Der GI ist 32, und damit halb so hoch wie bei normalem Zucker – d.h. der Zucker geht langsam ins Blut über und ist daher für alle Menschen bekömmlich, die ein Problem mit Zucker haben. Kokosblütenzucker bringt Struktur ins Gebäck. Anders als Stevia oder Ahornsirup eignet er sich sehr gut zum Backen, weil er die Form des Gebäcks unterstützt. Er kann 1:1 als Ersatz für normalen Zucker verwendet werden. Kokosblütenzucker betont das Eigenaroma. Bei gebratenen Gerichten verleiht er außerdem einen feinen Glanz und rundet jede Soße schmackhaft ab. Kokosblütenzucker wird – verglichen mit anderen Zucker-Arten – sehr schonend gewonnen, d. h. er ist reich an Nährstoffen und findet daher besonders in der ernährungsbewussten Küche gerne Verwendung. Wer nun den Zucker gerne dort ausprobieren möchte, wo er hingehört, nämlich in der Küche, dem sei das folgende Trend-Rezept von Kristen von Veganz empfohlen: Welche Inhaltsstoffe hat Kokosblütenzucker? Die genaue Zusammensetzung des Zuckers ist sicherlich nicht nur für Chemiker ein spannendes Thema, denn die Analyse-Daten beweisen, wie nährstoffreich Kokosblütenzucker tatsächlich ist. 100 g Kokosblütenzucker enthalten: 378,9 Kalorien 0,01 g Protein 0,01 g Fett 1,5 mg Calcium 0,2 mg Magnesium 0,2 mg Kalium 94,15 g Sucrose 1,55 g Glucose 1,68 g Fructose 2,52 % Feuchtigkeitsgehalt Welche Gewürz-Zucker-Sorten gibt es bei Lotao? Neben dem Kokosblütenzucker von biozentrale gibt es von der Biozentrale noch andere Zuckersorten, wie z. B. den Agavendicksaft für die feine Süße.. Einfach und wunderbar: Pumpkin Spiced Latte Pumpkin Spiced Latte Zutaten: 2 EL Kürbismus (z.B. aus gekochtem Hokkaido-Kürbis) 3 EL Kokosblütenzucker von biozentrale 1 Messerspitze Zimt 1 Messerspitze Cardamom 240 ml. Sojamilch 2 Espressi Zubereitung: Kürbismus mit Kokosblütenzucker von biozentrale und den Gewürzen verrühren, mit heißer geschäumter Sojamilch aufgießen. Einen doppelten Espresso darüber geben und heiß genießen! Perfekt für die Herbstsaison!
Qualität von Kokosblütenzucker
Neulich fragte mich meine Freundin Lisa beim Abendessen „Schau mal, ich habe diesen Zucker im Asia-Laden gekauft. Das ist doch Kokosblütenzucker, oder? Ist der ok?" Sie hielt mir daraufhin einen grünlichen Klumpen Palmzucker entgegen, und wartete auf mein Experten-Urteil. Diese fiel jedoch überhaupt nicht zuckersüß aus, und das hatte seine Gründe... Rund um das Thema Kokosblütenzucker wurden mir in der Vergangenheit viele Fragen gestellt, wie z. B. „Was ist Kokosblütenzucker“, „Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Kokosblütenzucker?“ und „Warum ist Kokosblütenzucker so teuer?“.Der Begriff „Kokosblütenzucker“ ist derzeit rechtlich nicht geschützt. Formal gesehen, handelt es sich bei Kokosblütenzucker um unraffinierten „Rohzucker, der aus dem Zuckersaft von Kokospalmen“ gewonnen wird. Damit könnte theoretisch alles, was in irgendeiner Form aus einer Palmenblüte kommt, als „Kokosblütenzucker“ bezeichnet werden. Da dies den verschiedenen Qualitäten des Zuckers nicht gerecht werden würde, unterscheidet man heute im Handel tendenziell zwei verschiedene Formen - Palmzucker und Kokosblütenzucker.Beide Formen werden meist in Bauern-Kooperativen produziert und basieren auf dem Nektar der Kokospalme. Dieser wird der Blüte entnommen und anschließend über Feuer gerührt. Bei Palmzucker, der am Ende in groben Stücken verkauft wird, dauert der Rührprozess nur kurz. Nach dem Aufkochen wird der Saft in Gefäße gegossen und dann getrocknet. Gerade in asiatischen Ländern kommt es bei diesem Trocknungsprozess zu Verunreinigungen.Manche Kooperativen – insbesondere Hersteller von Nicht-Bio-Ware – fügen dem Saft zusätzlich Natriumsulfit bei. Dies beschleunigt den Trocknungsprozess, ist jedoch der Gesundheit des Konsumenten nicht förderlich. Leider wird die chemische Hilfskeule oft nicht deklariert, weswegen man entweder von billiger „Klumpen-Ware“ die Hände lässt oder selbst prüft: Eine grünliche Farbe des Zuckers oder ein leicht fischiger Geruch sind klare Indizien für eine Verunreinigung mit Natriumsulfit. Bei der Herstellung von Kokosblütenzucker wird der Nektar länger über dem Feuer gerührt, solange, bis die Masse nahezu trocken ist.Dieser Prozess dauert über vier Stunden und ergibt maximal ein bis zwei Kilogramm des „süßen Goldes“. Im Anschluss wird der Zucker mit Kokosschalen vermahlen, gesiebt und neuerlich getrocknet. Es liegt auf der Hand, dass diese intensive Mehrarbeit auch entsprechend entlohnt wird und der Kokosblütenzucker daher teurer ist. Leider finden sich auch unter den Herstellern von Kokosblütenzucker einige schwarze Schafe: So fällt es relativ leicht, dem Nektar im Kessel billigen braunen Rohrzucker unterzumischen.Der Industriezucker löst sich im Nektar auf, die Kokosnektar-Rohrzucker-Masse wird zum kochen gebracht, gerührt und getrocknet. Am Ende ist die Vermischung mit bloßem Auge kaum erkennbar – der Produzent erhält jedoch bei gleichem Arbeitsaufwand die doppelte Zuckermenge und damit den doppelten Verkaufserlös. Der Konsument wird getäuscht und zahlt für das billige Kokos-Industriezuckergemisch einen sehr teuren Preis.Doch wie kann man sich dagegen wehren? Ein erstes Indiz für eine vermischte Zuckerqualität liefert die Löslichkeit: Reiner Kokosblütenzucker ist generell leichter löslich als brauner Rohrzucker – weswegen er in Kombination mit Schokoladen, Saucen, Säften oder Marinaden so beliebt ist. Sollte sich Ihr Kokosblütenzucker in Flüssigkeiten plötzlich weniger gut auflösen als sonst, könnte dies auf eine Vermischung hinweisen. In diesem Falle sollte man den Hersteller kontaktieren und nachfragen.Ein verantwortungsvoller Importeur hat in der Regel guten und langfristigen Kontakt zu seiner Bauern-Kooperative, kann aber auch zu jeder Zucker-Lieferung eine Isotopen-Analyse nachweisen. Diese untersucht die Kohlenstoffe der Zuckermoleküle. Enthält die Zuckerprobe verschiedene Arten von Kohlenstoff, ist dies ein klares Indiz für eine Vermischung verschiedener Zuckerarten. Kann ein Produzent diese Analyse nicht vorweisen, oder bleiben wichtige Fragen ungeklärt, sollte man den Hersteller wechseln. Neben einem hohen Reinheitsgrad ist auch der Trocknungsprozess ein wichtiges Qualitätskriterium.Ähnlich wie Kaffee – wo man von „schonender Röstung“ spricht, sind bei Kokosblütenzucker die vorsichtige Trocknung und ein richtiger Trocknungsgrad wesentlich. Kokosblütenzucker muss ein feines, karamelliges Aroma aufweisen und auf der Zunge zergehen. Schmeckt er leicht verbrannt, wurde er zu lange oder falsch getrocknet. Wirkt er feucht, so wurde er zu wenig getrocknet oder falsch gelagert. Jeder Feuchtigkeitsgehalt größer als 3% ist ein Reklamationsgrund. Auch hier sollte der Hersteller entsprechende Analysen vorlegen können. Die Bildung von kleinen Klumpen oder die Farbgebung des Zuckers stellen in der Regel keine Qualitätskriterien dar – da der Zucker ein reines Natur-Produkt ist, kann es immer wieder zu natürlichen Schwankungen in Körnung und Farbe kommen.Doch die Natur ist vielfältig, und warum sollte das bei Palmen anders sein? Es gibt Duzende verschiedene Palm-Arten, die entsprechend verschiedene „Zuckersäfte“ liefern. Für die Kokoksblütenzucker-Produktion werden derzeit besonders die Blüten der Kelapa-Palmen und die der Arenga-Palmen herangezogen. Der Arenga Zucker ist in der Regel billiger, weil es in den Produktionsgebieten mehr Arenga-Palmen gibt, die Blüten leichter zugänglich sind und die Herstellung daher günstiger ist. Die Produktion des Kelapa Zuckers ist dagegen arbeitsintensiver – dieser Zucker ist auch zartschmelzender und seltener. Der Zusammenhang zwischen der „Palmenart“ und der „Zuckerqualität“ ist jedoch kaum erforscht. Um nicht die günstige Arenga-Qualität überteuert zu kaufen, sollte man dennoch darauf achten, dass der Hersteller die Palmenart auf seiner Webseite oder auf der Verpackung ausweist. Dies bringt mich bereits zum letzten Qualitätsaspekt, der Verpackung: Kokosblütenzucker ist hydroskopisch, d. h. er nimmt sehr schnell Luftfeuchtigkeit und damit auch Gerüche von außen auf.Man sollte daher Kokosblütenzucker unbedingt in einer wiederverschließbaren Verpackung – in einem Glas oder in einer Dose – kaufen und lagern. Bei Zucker aus der Papiertüte empfiehlt es sich zu prüfen, ob diese auch luftdicht verschlossen wurde. Auch sollte man diesen Zucker nach Öffnen schnellstmöglich in einen anderen verschließbaren Behälter umfüllen.Zusammenfassend hier nochmals die wichtigsten Kriterien für guten Kokosblütenzucker: Kokosblütenzucker aus der Kelapa-Palme Helle oder dunkle bräunliche Farbe Feines Karamell-Aroma Reine Qualität (ggf. Iso-Nachweis!) Maximal 3% Feuchtigkeit Dies sollte auf Ihren Kokosblütenzucker möglichst NICHT zutreffen: Leicht grünliche Farbe (Hinweis auf Natriumsulfit-Beigabe) Leichter Fisch-Geruch (Hinweis auf Natriumsulfit-Beigabe) Verbranntes Aroma (Hinweis auf falschen Trocknungsprozess) Schwere Löslichkeit (Hinweis auf Vermischung mit anderen Zuckersorten) Nicht wiederverschließbare Verpackung (Aufnahme von Fremdgerüchen) Offene Lagerung Nachdem ich Lisa all dies aufgezählt hatte, fand sie ihr Palmzucker-Stück aus dem Asien-Laden nicht mehr so toll. Vielleicht sollte ich das nächste Mal statt Blumen eine Dose Kokosblütenzucker von biozentrale zum Essen mitbringen. Und ein bisschen „versteckte Produktwerbung“ kann ja nicht schaden - wie uns jeder James Bond Film immer wieder aufs Neue belehrt ;)
Jackfruit - ein wahres Multitalent-Ersatzprodukt
Ursprünglich stammt sie aus Asien, heute findet man sie außerdem in Südamerika, Australien und in der Karibik: Die Jackfruit, auch Jakobsfrucht genannt.Genauso umfangreich wie die Anzahl an köstlichen Speisen, die sich aus der Jackfruit zaubern lassen, ist auch sie selbst: Mit bis zu 15 Kilo Gewicht ist die Jackfrucht die größte Frucht der Welt. Sie zählt zu den Maulbeergewächsen und wird, ähnlich wie Kokosnüsse und Bananen, direkt vom Baum geerntet. Es braucht übrigens nur einen einzigen Jackfruit-Baum, um bis zu drei (!) Tonnen Früchte pro Jahr zu produzieren. Neben seiner starken Fruchtbarkeit hat der Jackfruit-Baum zudem den Vorteil, sehr genügsam zu sein: Er gilt als besonders dürre- und hitzeresistent. Weil er mit diesen Eigenschaften einen großen Beitrag zu einer ertragreichen Grundversorgung in seinen heimischen Gebieten leistet, gewinnt der Jackfruit-Baum dort für Bauern und Kleinkooperativen als Einkommensquelle zunehmend an Bedeutung. Die Jackfrucht ist jedoch nicht nur besonders groß und robust, sie ist auch außergewöhnlich vielseitig: Da man sie sowohl roh als auch gereift verzehren kann, ist die Jakobsfrucht je nach Reifezustand ganz flexibel in der Küche einsetzbar. Eine reife Frucht vereint die süßen Aromen von Ananas und Banane, weshalb sie in ihrer Heimat besonders in Form von Gelee, Süßigkeiten, Eis, Pickles, Chips, Marmeladen oder getrockneten Jackfruit-Snacks beliebt ist. Im rohen Zustand ist der Geschmack der Frucht fast neutral, die Konsistenz faserig und knackig. Aus diesem Grund erinnert die Struktur der jungen Jackfruit an zartes Rind- oder Hühnerfleisch, was sie zum idealen Fleischersatz macht. Und nicht nur das: Das Jackfruitfleisch ist auch frei von Allergenen wie Gluten oder Soja und besonders kalorienarm und zudem reich an Ballaststoffen, Kalium, den Vitaminen C und A, Magnesium, und Antioxidantien. Da sie auch viel Kalzium und Eisen enthält, ist die Jackfruit hervorragend als Bestandteil einer veganen Diät geeignet.Doch auch für Nicht-Vegetarier und Nicht-Veganer ist sie eine willkommene Zutat in pikanten Gerichten. In dem folgenden Gericht wird bewusst das Fleisch durch Jackfruit Natur von Lotao ersetzt. Ein echter Gaumenschmaus, der einmal mehr beweist, warum wir die Jackfrucht auch in unserer Küche nicht mehr missen wollen.Jackfruit-Papaya-Salat mit CashewkernenZutaten:(4 Portionen) 150 g Feldsalat 400 g Lotao Jackfruit pur 2 EL Kokosöl Für den Salat 150 g Lollo Rosso 100 g Radicchio 100 g Zuckerschoten 1 Papaya 200 g Lollo bionda (für das Dressing) 5 EL Olivenöl 2 EL Weißweinessig ½ Zitrone gepresst Salz Pfeffer 1 EL biozentrale Kokosblütenzucker Andere Gewürze nach Belieben 2 Stängel Minzblätter 100 g Cashewkerne Zubereitung: Das Jackfruitfleisch in kleine Stücke schneiden, nach Belieben mit Salz und Pfeffer oder anderen Gewürzen würzen und in einer heißen Pfanne ca. 20 Minuten in Kokosöl braten. Mit einem Holzlöffel oder einer Gabel in kleinere Stücke zerteilen. In der Zwischenzeit den Salat waschen, trocken schleudern (Salatschleuder), von Strünken bzw. Unreinheiten befreien und in mundgerechte Stücke zupfen. Die Papaya schälen, von den Kernen befreien und in schmale Streifen schneiden. Für das Dressing die Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Minzblätter mit den anderen Dressingzutaten mischen und unter den Salat heben. Den Salat mit der Papaya und dem Jackfruchtfleisch auf einem Teller anrichten. Guten Appetit!
Jackfruit - das nachhaltige vegane Fleischersatzprodukt
Für all jene, die gerne nach neuen kulinarischen Inspirationen Ausschau halten oder die neue Alternativen zu Fleisch suchen, ist die Jackfruit sicherlich die Neuentdeckung des Jahres. Die weltgrößte Baumfrucht ist in ihrer unreifen Form - was Textur und Konsistenz betrifft - von Rind- oder Hühnerfleisch kaum zu unterscheiden. Mariniert und frisch angebraten oder gekocht, ist die Jackfruit einfach nur super lecker. Am Markt wird die Jackfruit derzeit in zwei Formen angeboten – als Konservendose oder in konservierter Form im Beutel verpackt. Doch wie unterscheiden sich nun die Jackfruit aus der Konservendose und die Jackfruit aus dem Beutel? Die Frage ist insofern von Interesse, als dass es einen klaren Trend zu „zero waste“ gibt: Ob im Supermarkt oder zu Hause: es wird immer größeren Wert daraufgelegt, den Verpackungsmüll zu veringern. Andererseits sind Verpackungen notwendig, um Lebensmittel von äußeren Einflüssen zu schützen und den Inhalt frisch zu halten. Aus diesem Grunde kann es durchaus von Interesse sein, sich den verschiedenen Jackfruit-Verpackungsformen zu widmen: Vergleicht man die Jackfruit aus der Konservendose mit der Jackfruit aus dem Beutel, fällt auf, dass die beiden Verpackungsformen beim Thema Ressourcenschonung durchaus vergleichbar sind: Der OPP Beutel als auch die Konservendose verbrauchen ähnlich viel Energie und Ressourcen bei der Produktion, aber auch beim Recycling. Klarer Vorteil: Transport und Logistik Für die Verpackung im Beutel spricht unter anderem das geringere Gesamtgewicht im Vergleich zur schwereren Weißbleichdose. Zusätzlich zum Gewicht des Metalls wird Dosengemüse in Lake oder Wasser eingelegt – wodurch sich das Gesamtgewicht des Produktes nochmals steigert. Durch das geringere Gewicht des einzelnen Jackfruit-Beutels ist der Transport der Produkte weitaus ressourcenschonender, was die Ökobilanz beim Beutel leicht verbessert. Auch zu Hause nimmt der Beutel weniger Raum in Anspruch als eine Dose. Es wird insgesamt weniger Müll produziert. Praktischer Nebeneffekt: Das Öffnen Es liegt auf der Hand: Der Beutel ist einfacher zu öffnen als die Konservendose – ein Dosenöffner ist nicht erforderlich. Auch kann die Jackfruit im Beutel im Kühlschrank nach dem Öffnen problemlos für 2-3 Tage aufbewahrt werden. Bei Dosen sieht dies leider anders aus: Dosen können nach dem Öffnen Zinn an die Lebensmittel abgeben. Viele Dosen sind zwar innen beschichtet, aber Dosenöffner oder Gabel könnten den Lack beschädigen. Außerdem hat nicht jede Dose den Schutzlack - vor allem bei Dosenfrüchten lassen viele Hersteller nach wie vor den Lack weg. Solange die Dose geschlossen ist, ist der fehlende oder beschädigte Lack zwar kein Problem. Nach dem Öffnen sollte die Konservendose jedoch schnellstmöglich geleert werden. Unverfälschter Geschmack und knackige Textur Beim Jackfruit-Beutel bleiben Geschmack und die Textur über den Zeitraum ab der Abfüllung bis zum Verzehr konstant. Da die Jackfruit nicht in Lake eingelegt wird, saugt sie sich nicht mit der Flüssigkeit voll, sondern hat eine eher trockene Konsistenz. So kann die Marinade bei der Zubereitung besser vom Fruchtfleisch aufgenommen werden – die Würze wird umso intensiver. Ein Nachteil dagegen ist die Farbgebung: da die Jackfruit im Beutel völlig ohne Zusatzstoffe abgepackt wird, führt ein natürlicher Oxidationsprozess zu einer leichten Braunfärbung. Diese bedeutet jedoch keinen Qualitätsverlust und ist in der Regel nach dem Marinieren oder Anbraten nicht mehr zu erkennen. Um die Jackfruit in der Dose haltbar zu machen, werden oftmals Zusätze wie Wasser, Salz und Citronensäure hinzugefügt. Diese Säuerungsmittel können den Geschmack der Jackfruit verfälschen. Übrigens: Die Haltbarkeit der Beutel-Jackfruit ist ähnlich wie die der Jackfruit aus der Konservendose, da beide Lebensmittel bei der Produktion sterilisiert werden. Wenn Dose, dann Bio! Die Dosen-Jackfruit, die zum Beispiel günstig im Asiamarkt angeboten wird, ist kaum in Bioqualität erhältlich. Leider kann man nicht ausschließen, dass in der konventionellen Variante unerwünschte Zusätze enthalten sind. Konventioneller Jackfruit-Anbau wird zudem oft in Monokultur betrieben und es dürfen Pestizide eingesetzt werden. Aus diesem Grund empfehlen wir, immer auf Varianten in Bioqualität zu setzen. Fazit Verpackungen lassen sich nicht vermeiden, wenn man auf haltbare und sichere Lebensmittel Wert legt. Beide Varianten – sowohl Jackfruit aus dem OPP-Beutel als auch aus der Konservendose – weisen einige Vor- und Nachteile auf. Wer eine kostengünstige Variante sucht und ein rein weißes Jackfruit-Fleisch haben möchte, greift eher zu konventionellen Weißbleichdose. Wer jedoch die knackige Konsistenz, den unverfälschten Geschmack und eine ressourcenschonendere Verpackung bevorzugt, wird vermutlich eher den Beutel wählen. Für uns alle bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung von alternativen, abbaubaren Verpackungsmitteln schneller voranschreitet und wir damit auch für die Jackfruit weiter an der Verbesserung des Verpackungskonzeptes arbeiten können.
Biozentrale Kokosblütenzucker
biozentrale KokosblütenzuckerWer bei kaltem Wetter gerne einen Zitronen-Ingwer-Tee trinkt, hat mit dem Kokosblütenzucker von biozentrale das ideale Süßungsmittel zur Hand – denn ingwerzitronige Küsse mit Kokosblütenzucker gesüßt sind innig. Der süße Nektar der Kokosblüte verwandelt sich im Kessel über dem Holzfeuer zu einem feinen kristallinen Zucker mit sanften Karamell-Aromen.Aufgrund seines niedrigen Schmelzgrades löst sich der Zucker schnell in Flüssigkeit auf. Kokosblütenzucker eignet sich aber nicht nur für Kaffee, Tee und andere Getränke, sondern ebenso zum Kochen und Backen von Keksen, Kuchen, Soufflés und vielem mehr!Der Kokosblütenzucker ist darüber hinaus reich an Vitaminen (B1, B2, B3, B6, und Vitamin C) und Nährstoffen (Eisen, Kalium, Zink, Magnesium sowie 16 wichtige Aminosäuren). Zudem weist er naturgegebenen einen sehr niedrigen Glykämischen Index (GI) auf, dieser liegt bei 35. Der Kokosblütenzucker von biozentrale besteht zu 100 % aus unraffiniertem, naturbelassenem Kokosblüten-Rohzucker in Bio-Qualität. Er wird nachhaltig produziert und somit hat auch die Umwelt ihre Freude daran. So viele Gründe sich eine Tasse Tee zu kochen und mit dem Kokosblütenzucker von biozentrale zu verfeinern: natürlich süß und mit leichtem Karamell-Aroma.
Was ist Jackfruit?
Jackfruit von Lotao: Vielseitiger Pflanzengenuss Jackfruit ist viel mehr als nur eine pflanzliche Alternative zu Fleisch. Immer mehr Menschen achten auf eine bewusste Ernährung und verzichten auch dem Klima zuliebe auf Fleisch. Das zarte Fruchtfleisch der jungen Jackfruit ist eine tolle pflanzliche Alternative zu Tofu, Seitan & Co. Reich an wertvollen Inhaltsstoffen, ist die Tropenfrucht ein Geheimtipp für die 100 % pflanzliche und fleischarme Küche. Wenn du dich jetzt fragst: Soll ich Jackfruit mal probieren? Wir sagen: Auf jeden Fall, denn wir sind begeistert von unserer Bio-Jackfruit und haben Wissenswertes über die Wunderfrucht für dich zusammengestellt. Wir möchten auch dich begeistern. Die größte Frucht der Welt Jackfruit, zu Deutsch Jackfrucht, ist die größte Baumfrucht der Welt. Wenn man sie wachsen lässt, nimmt die exotische Frucht mit der typischen, gelb-grünen Noppenschale riesige Ausmaße an: Sie kann bis zu einem Meter lang und bis zu 50 kg! schwer werden. Ein imposanter Anblick, solche Riesenfrüchte in einem 10 bis 20 Meter hohen Jackfruit Baum zu entdecken. Die ovalen Früchte wachsen direkt an dicken Ästen oder am Stamm der Jackfruit-Bäume, die zur Familie der Maulbeergewächse und zur Gattung der Brotfruchtbäume gehören. Hauptanbauländer sind Indien, Bangladesch, Thailand, Indonesien, Sri Lanka und Nepal. Mittlerweile hat sich der immergrüne Jackfruit Baum in vielen Ländern mit tropischem Klima rund um den Globus ausgebreitet. Die Blütezeit ist von Dezember bis März, danach entwickeln sich die Früchte mit einem Gewicht von 0,5 bis 50 kg. Wie wird Jackfruit eigentlich produziert? Mehr Infos im Video: 3000jährige Geschichte In seinem ursprünglichen Herkunftsland Indien wird der Jackfruit-Baum erwiesenermaßen bereits seit rund 3000 Jahren kultiviert und genutzt. In der Küche vieler südasiatischer Länder wird die Jackfruit als ballaststoffreiche, vielseitige, sättigende Zutat zu diversen Gerichten geschätzt. Vielleicht hast du ja schon einmal im Urlaub, in Thailand oder Indonesien, ohne es zu wissen Jackfruit in einem Curry gegessen oder aber hierzulande im indischen Restaurant. In manchen Landesteilen Indiens gilt der Baum sogar als heilig: Das Holz ist sehr begehrt und wird zum Bau von Musikinstrumenten, Götterbildern oder Möbeln genutzt. Der gelbe Farbstoff aus dem Holz findet Verwendung beim Färben buddhistischer Mönchsgewänder und Pflanzenteile in der traditionellen Medizin. Das ist alles sehr interessant, aber wir wollen uns hauptsächlich auf die Früchte konzentrieren, denn die haben es in sich. Gut für die vegetarische und 100 % pflanzliche Ernährung Die Jackfruit hat eine ganze Menge Vorteile für eine gesunde Ernährung. Die Frucht liefert reichlich Ballaststoffe und ist außerdem glutenfrei, fett- und kalorienarm. Kaum zu übertreffen für eine kalorienbewusste Ernährung ist das „Frucht-Gemüse“ im unreifen Stadium. Stichwort kohlenhydratarme Ernährung (Low Carb): Durch den Einsatz von Jackfruit kannst du viele Kalorien sparen! 100g junge Jackfruit enthalten nur 50 kcal und kaum natürlichen Zucker. Das ist besonders interessant für die kalorienbewusste Ernährung. Jackfruit enthält außerdem reichlich Ballaststoffe, im Vergleich, dreimal so viele wie Tofu und mehr als doppelt so viel wie hiesige Gemüsearten. Weiterer Vorteil ist der Anteil wasserlöslicher Ballaststoffe, die für eine schnelle Sättigung sorgt. Bei der Versorgung mit Proteinen schneidet Jackfruit mit 1,9 g Eiweiß pro 100 g besser ab als viele Früchte, jedoch bescheiden im Vergleich zu anderen pflanzlichen Alternativen. Das lässt sich in den Rezepturen jedoch recht gut mit proteinhaltigen Pflanzen wie Amaranth, Erbsen, Linsen oder Quinoa ausgleichen. Jackfruit Nährwerte Wie schmeckt Jackfruit? Jung und neutral oder reif und süß Die Jackfrucht ist eine sehr wandlungsfähige, vielseitige Frucht: In der Küche lässt sie sich unreif und reif verwenden, auch die Samenkerne werden genutzt. Bei sehr kleinen Früchten besteht eine gewisse Verwechslungsmöglichkeit der Jackfruit mit der Stinkfrucht Durian. Doch lässt sich dies schnell und zweifelsfrei ausschließen, denn wie ihr Beiname schon besagt, verbreitet die Durian-Frucht einen kaum erträglichen Gestank. Die Früchte des Jackfruit Baumes hingegen riechen und schmecken in jungem, unreifem Zustand praktisch neutral. Genau diese Neutralität und die Konsistenz junger Jackfruit (das Mundgefühl erinnert an Geflügelfleisch) macht sie zu einer perfekten pflanzlichen Alternative, die in unserer westlichen Küche immer beliebter wird. Stellt sich die Frage, nehmen wir den Menschen in den Anbauländern ein wichtiges Lebensmittel weg? Nein. Beim Anbau der Jackfrucht ist es üblich und sinnvoll, unreife Früchte von den Bäumen zu holen, um den verbleibenden Jackfruits genügend Kraft zu geben, groß, reif und süß zu werden. Die grünen, unreifen Jackfruits werden eingelegt, in Currys verwendet, zu Pickles verarbeitet oder aber weggeworfen. Ein ausgewachsener Baum kann außerdem in einer Saison bis zu 700 Früchte produzieren - genug für alle. In den Anbauländern wird die Jackfruit außerdem am liebsten im reifen Zustand geerntet und gegessen, die süßen Fruchtfleischstücke werden roh genossen oder zu Desserts verarbeitet. Reife Jackfruit hat den Geschmack eines süßen Fruchtgummis, nach Papaya, Mango und Banane. Getrocknete, süße Jackfruit-Chips sind ein beliebter Snack. Die Samenkerne finden geröstet oder zu Mehl vermahlen Verwendung. Jackfruit das Pflanzenfleisch Der neutrale Geschmack unreifer Jackfruits und das feinfaserige, zarte Fruchtfleisch sind perfekt geeignet, um mit Gewürzen und Marinaden (die sie aufsaugen wie ein Schwamm) wunderbar herzhafte oder raffiniert exotische Rezepte zu zaubern. Junges Jackfruitfleisch in Salzlake mit etwas Zitrone oder Limette eingelegt (eines der Basisprodukte von Lotao für deine Küche) erinnert im Geschmack an Artischocken und kann roh oder gegart genossen werden. Die Textur sowie die Struktur von jungen Jackfruitstücken lässt sich, wie erwähnt, sehr gut mit zartem, saftigem Hühnchenfleisch vergleichen. Kross angebraten, sehen Jackfruitstücke tatsächlich wie Fleisch aus und schmecken täuschend ähnlich. Das kommt besonders jenen entgegen, die sich an die fleischreduzierte Küche herantasten und ihren Fleischkonsum aus gesundheitlichen oder Klimaschutz-Gründen einschränken wollen. Und das trifft für eine rasant steigende Zahl an Menschen zu. Aber natürlich auch überzeugte Vegetarier und alle, die sich 100 % pflanzlich ernähren, freuen sich über die Erweiterung ihrer Auswahl um eine wirklich sehr schmackhafte und vielseitige Alternative. Jackfruit Rezepte Die zahlreichen Jackfruit-Rezepte von Lotao lassen kaum Wünsche offen: „Jackfruit Bolognese“, „Jackfruit Burger“, „Jackfruit Pulled Pork“, um nur einige zu nennen. Für Bolognese eignet sich auch hervorragend das trockene VeggieHack von Lotao. Das süße Innere der reifen Riesenfrüchte kannst du als Chips probieren. Jedes einzelne Gericht ist in jedem Fall eine leckere, geschmackvolle, nachhaltige, hochwertige, 100 % pflanzliche Bereicherung deines Speiseplans! Dass Lotao auf Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe verzichtet und konsequente Bio-Qualität anbietet, muss eigentlich nicht erwähnt werden. 100 % pflanzliches Jackfruit Natur von Lotao mit Sauerkraut ergänzt in ein leckeres Krautfleisch verwandelt: Würzig, wärmend und schnell zubereitet Wo kann ich Jackfruit kaufen? Entdecke die Jackfruit Vielfalt von Lotao im Handel oder frage in deinem Bio-Geschäft nach. Jackfruit als vielseitige pflanzliche Zutat
Fünf Tipps für den perfekten veganen Sommer!
Temperaturen schießen in die Höhe, die Sonne lacht, die Bäume beginnen zu sprießen und der Urlaub ist geplant. Wer in der warmen Jahreszeit auf Fleisch verzichten möchte oder seinen Fleischkonsum reduzieren will, findet hier einige Inspirationen. Denn wir haben hier die fünf besten Tipps für einen heißen veganen Sommer zusammengefasst: 1. Think global, act local Wer Lust auf vegane, internationale, sommerliche Speisen hat, liegt voll im Trend: Schicke dich und deine Gäste auf Genussreise und lasse dich von veganen Gerichten verschiedener Reiseländer inspirieren! Eine kleine Italienreise kann so mit einer pflanzlichen Antipasti-Auswahl starten, zum Beispiel mit einer Caponata siciliana. Alles was du dafür benötigst ist gehackte, gebratene Auberginen und saisonales Gemüse, welches mit Olivenöl, Tomatensauce, Sellerie, Oliven und Kapern und einer Agrodolce-Sauce ergänzt werden. Die Caponata schmeckt einfach großartig und die Gäste werden begeistert sein. 2. Nachhaltiges, gesundes Essen im „Zero Waste Summer“ Dieser Sommer ist der Sommer für die Vegourmets! Trendsetter kombinieren Gemüse frisch vom Markt oder vom Bio Bauern mit Zutaten, die möglichst wenig verpackt sind. Damit auch die Gesundheit unseres Planeten erhalten bleibt, heißt es ab sofort „Zero Waste“. Unser Vegourmet-Tipp: Das Lotao VeggieHack bietet die perfekte Basis für Burger, Cevapici oder Hackbällchen. Es ist proteinreich, frei von Aromen, bio und natürlich rein pflanzlich. Das Beste daran: die VeggieHack 1kg - Großpackung reicht für den ganzen Sommer und ist damit quasi fast „Zero Waste“! 3. Wahre Grillmeister setzen auf vegan Zu Hause kann man lecker und unkompliziert vegan Grillen. Besonders trendy sind vegane Burger mit frischem Grillgemüse. Eine passende Beilage dazu sind Grillgemüse-Foccacias. Dafür belegt man den Focaccia-Teig mit Gemüse und Kräutern und lässt den Teig auf den Grill knusprig backen. Ein Guacamole-Dip oder eine salzig-kräutige abgeschmeckte Oliventapenade dazu – und fertig ist das leckere und vegane Grillgericht! 4. Käse & Mayo auf pflanzlicher Basis verwenden Wer beim Burger auf Pommes und Mayonnaise nicht verzichten möchte, braucht nicht unbedingt die klassische Mayo-Tube. Es geht auch pflanzlich. Die Mayonnaise lässt sich auch ohne Ei herstellen: Man mixt dafür Senf, Sojamilch, Salz, Pfeffer und Zucker. Anschließend Pflanzenöl nach und nach hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit der Zugabe von Kapern, Estragon und Cornichons wird aus der Mayo eine leckere vegane Remoulade. 5. Superbowl: Pimp my Salad! Auf Salat will im Sommer natürlich niemand verzichten! Selbst bei der größten Hitze gilt für den grünen Evergreen: leicht, gesund und lecker! Gerade jetzt wo alles blüht und sprießt, lassen sich viele heimische Naturprodukte wie Brennnesseln, Bärlauch oder am Wegesrand finden, die den klassischen Salat bereichern. Gesunden Wildkräuter für Frühlings- und Sommersalat wachsen fast überall. Wer die die Super-Bowl des Sommers dann noch perfektionieren möchte, ergänzt den Power-Salat mit proteinreichen Hülsenfrüchten. Mit diesen fünf Tipps ist der plant-based Sommer für Vegourmets einfach und schnell umzusetzen! Probier es aus! Es ist lecker, und macht enorm viel Spaß!
Jackfrucht-Fleischersatz: Wir ziehen (Öko-)Bilanz!
Wer im Internet zum Thema Jackfruit als Fleischersatz nach Informationen sucht, wird unweigerlich mit dem Thema Ökobilanz konfrontiert. Dabei wird die Sinnhaftigkeit, die Jackfruit als Fleischalternative einzusetzen, grundsätzlich hinterfragt. Tenor: Die Jackfruit gedeiht nur in den Tropen, wird dort verarbeitet und hat dadurch bereits einen ziemlich großen „CO2-Fußabdruck“, wenn sie zu uns in die Läden kommt. Auch werden die riesigen Monokultur-Jackfruit-Plantagen in Indien oder Bangladesch als Nachteil für Mensch und Umwelt genannt. Im Gespräch mit Hugo Lamers: Doch ist die Jackfruit als Fleischersatz tatsächlich ein solcher Öko-Killer wie angegeben? Wir haben mit Hugo Lamers von Bioversity International diskutiert und ihn zum Thema Jackfruit Natur von Lotao interviewt. Hier unser Gespräch in voller Länge: Lotao: Schneidet die Jackfruit als Fleischersatz tatsächlich schlechter ab als Fleisch oder Soja, was das Thema Ökobilanz betrifft? Hugo: Ich habe die Artikel über die geringe Nachhaltigkeit oder den CO2-Fußabdruck von Jackfruit gelesen. Diese Artikel liefern in der Regel keine substanziellen Beweise für diese Behauptungen. Im Vergleich zu Alternativen wie Soja oder Fleisch dürfte die Jackfruit weitaus besser abschneiden. Lotao: Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung? Wenn wir Jackfruit mit Sojabohnen vergleichen, verfügt die Jackfruit über mehr Kohlenstoff- und Wassereffizienz. Soja ist eine Pflanze und braucht im Vergleich zu einem Baum wie Jackfrucht mehr Wasser, Pestizide und Dünger - auch wenn sie biologisch angebaut wird [1]. Der Soja-Anbau erfolgt meist auch in fernen Ländern wie China und Brasilien. Die junge Jackfruit ist eine wunderbare Alternative zu Fleisch Die Verarbeitung von Soja zu Tofu oder Schnetzeln ist um ein vielfaches intensiver, verglichen zur Jackfruit, die nur geschnitten, erhitzt und verpackt werden muss. Selbst wenn Soja in Deutschland in einem kohlenstoffarmen System angebaut wird, könnte diese intensive Verarbeitung zu höheren CO2-Emissionen führen als bei Jackfrüchten [2]. Dazu kommt, dass die Seefracht in Bezug auf Kohlenstoff und Energie schon heute ziemlich effizient ist. Wenn wir eines Tages auf Schiffe mit Elektro- oder Hybridmotoren oder auf viel sparsamere Motoren umsteigen werden, wird sich das weiter verbessern. Darauf sollten wir uns in naher Zukunft konzentrieren. Lotao: Und wie würden Sie die Emissionen von Jackfruit im Vergleich zu denen von Fleisch sehen? Im Vergleich zu Fleisch ist die Produktion von Jackfrucht mit viel weniger CO2-Emissionen verbunden. Tiere brauchen viel Futter und produzieren Methan. Jackfruchtbäume produzieren Sauerstoff! Auch die Verarbeitung und der Transport von Fleisch (Schlacht- und Kühlkette) sind im Vergleich zur Jackfruit viel kohlenstoffintensiver. Fazit: Verglichen zu Fleisch und sojabasierten Fleischalternativen weist Jackfruit meiner Meinung nach eine weit bessere Wasser-, Energie- und Kohlenstoffeffizienz auf. Aber das braucht Forschung und solide Beweise. Denn meines Wissens gibt es dazu keine Studie – und es wäre sicherlich interessant, eine solche zu erstellen. Lotao: Wo treten CO2-Emissionen bei Jackfruit-Anbau und Produktion vor allem auf? Hugo: Die Jackfruit stammt aus tropischen Ländern und wird im Ursprungsgebiet verarbeitet, was zu CO2-Emissionen führt. Das ist richtig. Emissionen treten hauptsächlich beim Jackfruit-Anbau, der Verarbeitung der Jackfruit (Schneiden, Verpacken, Lagern), beim Transport (Seefracht) und der Konsumation auf. Der Jackfrucht-Anbau selbst führt jedoch zu relativ wenig Emissionen, da die Jackfruit nicht viel Dünger oder Mittel zur Krankheitsbekämpfung benötigt. Untersuchungen zeigen, dass die meisten CO2 -Emissionen für Lebensmittelprodukte während des Anbaus der Pflanzen, sowie vom Händler und vom Endkunden selbst verursacht werden, wenn der Kunde z.B. in den Laden geht, Lebensmittel mit dem Auto nach Hause bringt und konsumiert. Verglichen mit den „Last-Mile-Emissionen“ per LKW und Auto ist selbst der Transport in großen Mengen per Seecontainer relativ weniger problematisch als beispielsweise der Transport von Lebensmitteln per LKW aus Süditalien. Auch Lufttransporte wirken sich stark negativ auf den Carbon Footprint aus – diese werden für die Jackfruit jedoch nicht angewendet. Lotao: Was sind die größten Nachteile der Monokultur-Jackfruit-Plantagen in Asien? Hugo: Die Behauptung, dass Jackfruit generell in großen Plantagen und Monokulturen angebaut wird, ist nicht richtig. Jackfruit stammt aus Indien, genau genommen aus den Westghats, die als "biodiversity hotspot" angesehen werden and Ursprung vieler Gewürze sind. 95% der Jackfrüchte werden auf Feldrändern, in Hinterhöfen und Wäldern in der Nähe von Dörfern angebaut. In Indien ist die Jackfruit ein „Arme Leute Essen“ - jeder Bauer hat 1-2 Bäume. Dies ist in Malaysien, Thailand und Sri Lanka ähnlich. Auf keinen Fall sollte man Jackfruit mit den Durian-Plantagen verwechseln, wie sie in Malaysien und Thailand häufiger vorkommen. Die Durian-Frucht sieht ähnlich aus, hat aber mit der Jackfrucht nichts zu tun. In den letzten Jahren sind nur wenige Unternehmen entstanden, die Jackfruit für den Export anbauen, besonders in Malaysia und in Thailand. In diesen beiden Ländern gibt es allerdings nur sehr wenige große Plantagen für Jackfruit. Wenn solche Großunternehmen den Exportmarkt allerdings eines Tages dominieren sollten, sieht die Sachlage leider wieder anders aus. [1] Vergleiche auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Perennial_plant#Benefits_in_agriculturehttp://waterfootprint.org/en/water-footprint/product-water-footprint/water-footprint-crop-and-animal-products/ [2] Vergleiche auch: http://waterfootprint.org/media/downloads/Ercin-et-al-2012-WaterFootprintSoy.pdf
Reis richtig aufbewahren
Wer viel Reis isst, sollte auch über die richtige Lagerung von Reis gut informiert sein. Durch eine richtige Behandlung und gute Vorkehrungen, kann man leicht verhindern, dass Reis schlecht werden kann. Bereits der Kauf ist entscheidend: Wählen Sie immer gut gereinigten, qualitativ hochwertigen Reis, damit nicht schon beim Kauf Insektenlarven mit eingeschleppt werden. Diese könnten sich nach und nach durch den Reis fressen, was wohl eine wenig angenehme Überraschung wäre. Beim Kauf sollte der Reis im Idealfall weniger als 12 Prozent Restfeuchte haben. Damit dies auch nach dem Kauf so bleibt, sollte er trocken gelagert werden. Man kann ihn entweder in Kunststofffolie luftdicht verschließen, oder in verschweißten Plastiktüten. Eine wunderbare Alternative sind gut verschließbare Gefäße aus Glas oder PVC. Diese schützen den Reis auch vor Insekten, die von dem Getreide angelockt werden könnten. Ein schönes Beispiel für geeignete Aufbewahrungsbehälter liefert die Fa. Rotho aus der Schweiz: Das Traditionsunternehmen bietet die Premium-Linie LOFT an, ein modular aufgebautes Behälter-System, in dem Sie Ihre edlen Reiskörner aromageschützt und optimal aufbewahren können. Durch die unterschiedlichen, aufeinander abgestimmten Größen sind alle Behälter beliebig miteinander stapel - und kombinierbar. Die Lagertemperatur spielt bei Reis übrigens kaum eine Rolle – im Gegenteil: Das Reiskorn mag es, wenn die Temperatur den natürlichen Schwankungen entspricht. So gesehen ist Reis ziemlich pflegeleicht aufzubewahren. Der beste Aufbewahrungsort ist jedoch nach wie vor der Kochtopf – wo der Reis nur kurze Zeit ausharrt, um dann sofort verspeist zu werden.


